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avm 017 new idea society - the world is bright & lonely LP [bonus CD]

pressinginfo: LP + bonus CD 500 copies (400 black / 100 solid white)

released: october 2007

release infosheet (download / pdf)

tracklist:
1. press reverse 9. part II: the world is bright and lonely
2. single thread 10. medicine show
3. don't sleep 11. let it be
4. where are you now 12. compass
5. drawbridge kid 13. the burning under the wood floor *
6. the only sound 14. worn shoes *
7. dress shirt 15. year in a room *
8. waking dreams and rooms 16. you are wearing your welcome *
* bonus track on 4song bonus CD

review(s):

refreshingly, their album sleeve explains that the songs were recorded together in the same studio "because that is what music sounds like". smart move; it gives the record real energy and an immediate sound. that works well on the songs at either end of the album: "single thread" has a touch of Frank Black as it turns up the heat and the tempo with its melodic, catchy rock while "press reverse" spills words in a torrent as guitars wail spookily in the background. at the end of the record there's the Dylanish stream of consciousness that is "let it be", with chiming guitars and trebly keyboards. the band is centred on songwriter and driving force Mike Law, whose sometimes verbose style reminds you of CONOR OBERST. the brooding lyrics bog down several songs, especially the eight minutes of "part two: the world is bright and lonely" which falls straight into an emo black hole of over-elaborate wordplay played on angsty acoustic guitar. if he'd rein in some of those excesses he'd have a consistently good album, instead of a so-so one bookended by interesting tunes.
review by soundsxp

well it is not that much a new idea what mike law of EULCID fame is playing here. but why invent something less functionary than a wheel if could as well use the wheel others before you invented and approved? the twelve songs on this record offer more or less traditional pop or folk songwriting. it is the intimate recording and the emotionality they’re performed with that make them. a simple singer/songwriter song with nothing but one voice and one acoustic guitar like “part ii: the world is bright and lonely” doesn’t need anything else to touch me. and it touches me all its eight minutes. other songs like “don’t sleep” are performed with a whole band line up with drums, bass, glockenspiel and lofi synths. but even this song sounds intimate. it sounds like the band came into your bedroom while you slept, silently put up their equipment and then started to play to wake you up. and it would be a good waking up. i bet you’d smile. it’s a positive record. it’s like someone finally took these “cheer up emo kid” shirts serious. it’s a like early polyphonic spree with just three members or danielson famile without jesus and drugs (they are on drugs, aren’t they?). it’s a mix of folk, emo indie and some americana additives. good recipe. not new but delicious. and i like the positive emotions it gives me.
review by yellow is the new pink

new album by the new band of singer/songwriter mike law (ex-EULCID), also including stephen brodsky (CAVE-IN). neo-folk in the vein of BRIGHT EYES, ELLIOTT SMITH, VAGUE ANGELS & Co. 12 songs on vinyl, including a bonus-CD featuring 4 more additional tracks!
review by x-mist

NEW IDEA SOCIETY sind entstanden als wg-projekt von stephen brodsky (CAVE IN) und vor allem mike law (EULCID), die in boston mit PIEBALD-leuten wohnten, und aus dieser wohngemeinschaft entstand einiges fruchtbares. NEW IDEA SOCIETY begeisterten schon auf ihrem debüt mit unkonventionellem und doch wunderbar zugänglichen songwriter/indiekram, der v.a. wegen der leicht überschlagenen stimme an CONOR OBERST (BRIGHT EYES) erinnert, aber v.a. laws post-punk-vergangenheit (EULCID klangen immer so wunderbar nach DISCHORD) immer wieder durchscheint. großartiges album mit viel abwechslung und unheimlich vielen facetten, das gegenteil von steril und einmal mehr ein riesenwurf auf altin village.
review by flight 13

ein frontmann, der seine e-gitarre gegen eine akustische eintauscht und sich als singer/songwriter auf solopfaden versucht, ist ja heute an sich nichts besonderes mehr, ganz zu schweigen davon, dass in den meisten fällen einfach nichts vernünftiges dabei rauskommt. mike law von EULCID hat das auch gemacht, nur mit dem unterschied, dass es ihm besser gelang als vielen seiner kollegen. zwölf stücke hat er für sein zweitwerk geschrieben und mit unterstützung von anderen musikern behutsam instrumentiert und eingespielt. das line-up liest sich wie eine allstar-band, halfen ihm doch unter anderem so illustre gäste aus wie stephen brodsky, seines zeichens sänger von CAVE IN, an der gitarre CONVERGE - drummer kurt ballou oder andrew schneider, der schon mit PELICAN und VICTORY AT SEA zusammenarbeitete. laws songs gehen dabei leicht ins ohr, was ich hier alles andere als negativ meine. im gegensatz zu belanglosem bubblegum-pop, wo die lieder die gehörgänge so schnell wieder verlassen, wie sie gekommen sind, offenbaren diese stücke erst im kopf ihre vielschichtigkeit. das ist das schöne an der platte. sie bleibt leicht verdaulich, ist aber zu keiner zeit belanglos. sie schafft es, vielschichtig zu sein, ohne sich dabei aufzudrängen. mike law gelingt es zudem, gängige themen in worte zu kleiden, die nie platt wirken, nie wie phrasen. ich bin gespannt, wie das ganze live klingt - NEW IDEA SOCIETY sind im herbst dann auch in europa auf tour.
review by ox-fanzine

NEW IDEA SOCIETY ist ein projekt von Mike Law (EULCID) und Stephen Brodsky (CAVE IN), die der legende nach ende der 90er in boston eine wohnung teilten und mit PIEBALD und konsorten abhingen. waehrend PIEBALD einmal um die welt getourt sind und CAVE IN heute eher fuer hallenkompatiblen, bruchfreien foo-fighters-rock stehen, sind EULCID mit ihrer sperrigen, aber melodioesen, DISCHORD-orientierten aariante "nur" clubtauglich geblieben. das kommt "the world is bright and lonely" allerdings zugute. die meisten songs stammen aus der feder von Law, der neben seiner obsession fuer postcore aus washington D.C. eine zweite große liebe hat, den folk. songs wie "dress shirt" erinnern gleichzeitig an washingtoner post-rock-sounds und an kanadische indie-sternchen wie WOLF PARADE oder SUNSET RUBDOWN. singer/songwritertum mit verqueren bruechen und dem richtigen maß an soul. NIS wirken niemals steril oder verkopft, sondern vertrauen ungeniert auf die eingaengigkeit eines songs. gleichzeitig jonglieren sie mit genug geraeuschkulisse, um nicht in irgendeiner form eingefahren zu klingen. große musik. mehr davon.
review by intro

der bandname traeumerisch, der albumtitel eine erkenntnis der gemischten gefuehle: die zweite LP "the world is bright and lonely" der band NEW IDEA SOCIETY selbstbewusste songs mit melancholischen texten gefuellt und die einsamkeit mit kurzen kicks jugendlichen ueberschwangs betaeubt. all das vertont hervorragend den um sich greifenden individualismus der jugend, der zwar erheiternde freiheiten schenkt, aber eben auch einsam macht. unterm strich ueberwiegt bei den new yorkern der zweifel: "all I need is a way through / all I need is a second grace", bettelt saenger Mike Law in "single thread", einem der staerksten songs des albums. offensichtlichste referenz sind BRIGHT EYES und insbesondere der zittrige gesang CONOR OBERSTS, was aber nicht bedeutet, dass NEW IDEA SOCIETY ein bloßes Ppagiat abliefern. sie haben schon in frueheren projekten bewiesen, dass sie ihren eigenen kopf haben: Law – der songwriter und kern der vielköpfigen gruppe – erlangte bereits bekanntheit durch seine hardcore-band EULCID. seit dem 2005er NIS-debuet "you are awake or asleep" ist auch CAVE IN-frontmann Stephen Brodsky dabei, dessen stadionaffine hormonrock-vergangenheit sich mit dem entblößt-verletzlichen stil Laws auf wundersame weise zu weichen folkharmonien zusammenschraubt. fuer Brodsky also ein klarer schritt nach vorne. ihm duerfte auch die produktionstechnik in DIY-maeßiger lo-fi-manier neu gewesen sein. der verantwortliche Andrew Schneider steckte die band in einen raum, drueckte den record-button und ging kaffee trinken. auch auf overdubs wurde bewusst verzichtet, schliesslich wollte man ein gefuehll einfangen, keinen MTV award gewinnen.
review by spex

angenommen der junge CONOR OBERST haette einst SUNNY DAY REAL ESTATE im studio besucht, selbige erst ausgesperrt, um sie spaeter dann doch wieder dazuzuholen, dann haette dieses album dabei herauskommen koennen. soweit die fiktion und der konjunktiv. alles andere als fiktiv ist aber Mike Law, der sich hinter NEW IDEA SOCIETY verbirgt und mit "the world is bright and lonely" die vielleicht ergreifendste platte des jahres aus dem dunstkreis von emo aufgenommen hat. natuerlich geht es hier um den begriff emo, als er noch nicht schimpfwort war. als er noch nicht durch schwarzen eyeliner und klamotten von H&M definiert wurde. musikalisch bezieht sich "the world is bright and lonely" auf eine zeit, als diese schublade von bands wieJAWBREAKER, TEXAS IS THE REASON oder eben SUNNY DAY REAL ESTATE besetzt war. die gute alte zeit also mal wieder... aber im ernst: das zweite album von NEW IDEA SOCIETY ist zu keinem zeitpunkt altbacken, sicher aber auch nicht futuristisch. Mike Law hat seine songs und einige freunde - darunter Stephen Brodsky (CAVE IN) und Kurt Ballou (CONVERGE) - mit ins studio genommen und holt jetzt zum ganz großen schlag aus. zwoelf songs mit dem mut zur großen geste, aber nie ueberpathetisch und dabei immer so nah am ohr des hoerers. und das hat seine gruende: denn das album wurde zum großteil live und mit allen musikern in einem raum eingespielt. overdubs gibt es keine und das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn Law alleine mit der gitarre vor dem mikro sitzt und die musik an alternative country erinnert oder sich am singer/songwriter- genre reibt. "because that is what music sounds like", schreibt Law dazu und recht hat er. aa wird geschrammelt und gelitten, als gaebe es kein morgen mehr. aber immer fernab der kitschigen schmerzgrenze und von grund auf ehrlich. waehrend sich Dashboard Confessional ins niemandsland der popmusik verabschieden, machen Law & Co. scheinbar alles richtig. eei "dress shirt" dem vielleicht besten song des albums kommt alles zusammen: die raue produktion, Laws eindringliche stimme, singer/songwriter-gestus zu beginn, bis dann ploetzlich die e-gitarre durchbricht und das ganze eine mitreissende emocore-wendung nimmt. "where are you now", "waking dreams and rooms", "medicine show" und natuerlich der titelsong beweisen, wie vielseitig "the world is bright and lonely" ausgefallen ist und wie viel gespuer Mike Law und seine truppe fuer ein tolles songwriting an den tag legen.
review by sellfish

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