Usually I am a big enemy of every combination of hardcore and metal. Or in other words I
hate metalcore to death. And the Earth Crisis rip-off new school shit usually sucks ass as well
(except Gather). However when metal is meeting posthardcore or the like the outcome may very well
satisfy me. Especially when the outcome is as chaotic as in this case. I still remember I once
downloaded one Julith Krishun song called "he heartbeat no 20542956323" and the screamed backing
ohohos gave me shivers every time I listened to the song. Now I come across this band again and they
are still really impressing. They totally blow the shit away like noting. But it seems like I – or rather
my taste in music – have changed. I still appreciate chaotic hardcore or mathmetal. In theory. In practice
I prefer almost everything else. This record is brilliant but it gives me rather headaches than shivers. If
you are not a wimp like me go ahead and get your neck broken by this manic overkill. Frickeling posthardcore
with a strong metal edge. Think of Shai Hulud without pathos but with a lot of The End and The Locust on their
iPods. This record (and its awesome artwork) can easily compete with many releases of Relapse and the labels who
put out this one don't even sell ringtones on their website.
Review by Yellow is the new Pink
The sound of these Germans is very similar to the old Converge work on the first listening sessions. Not only because
of the vocals of the two singers Nico and Robert, mostly it's because of the chaotic way they've built up the metallic
hardcore songs. Later on the rocking vibe of the begin time of JR Ewing (when they put in more metalcore influences as
in the later work) comes to my mind. For more than five years Julith Krishun is touring Europe, laying around on several
floors after playing lots of shows and released a couple of demos and vinyl. This self-titled album is finally the first full
length release and you can hear the five men already have a lot of experience. In nine songs they come up with a variety of
hectic and aggressive stuff while also not forgetting the atmospheric and rocking parts. Packaged in attractive booklet
(a very colorful mix of skulls, animals, branches and futuristic stuff)
Julith Krishun is worth the try if you are into bands like Converge.
Review by Asice.net
In the last five years, this band from Dresden/Germany had several vinyl and tape
releases and the guys made themselves a name in the European Emo/Screamo/choas-core scene.
Now they release their new record with 9 songs, filled with wild, chaotic and emotional elements
and a good dose of low-down rock'n'roll feelings. Comes with a beautiful cover artwork and is perfectly produced.
Review by Greed Records
Fünf Jahre treiben die Dresdener bereits ihr Unwesen und haben in dieser Zeit etliche Tape- und Vinylreleases veröffentlicht.
Mit dem selbstbetitelten Longplayerdebüt möchte man jetzt den Beweis erbringen, dass man es auch auf voller Länge mit der
erheblichen Konkurrenz im Mathcore/Tech-Metal-Sektor aufnehmen kann. Die Idole von Julith Krishun lassen sich ohne Frage
auf Hydrahead und Relapse finden, Gruppen wie Converge und Both haben hier das Fundament gelegt und dessen muss man sich
keinesfalls schämen. Julith Krishun können allerdings mit deren bombastischer Produktion nicht ganz mithalten, was
natürlich schade ist, da die elf Songs noch intensiver wären, wenn man es auf die klangliche Perfektion angelegt hätte.
Aber legen wir die Messlatte nicht ganz so hoch, denn das Debüt der Dresdener klingt fantastisch, ist bis auf die Sekunde
perfekt getimet und bietet genügend Chaos und zugleich auch ausreichend Melodie, um zum Dauergast in jedem Player zu werden.
Das farbenfrohe Artwork im Pushead-Stil rundet diesen kompromisslosen Longplayer hervorragend ab.
Review by Ox-Fanzine
"… Auch Julith Krishun erfinden das Rad nicht neu, Intensität und Ideenreichtum kann man ihrem Bastard aus Noise, Screamo,
Death Metal und Break-Core dennoch nicht absprechen. Es stellt sich allerdings die Frage, ob ein solcher durchgängiger Hau-drauf-Sound,
die volle, gebündelte, ironiefreie männliche Wut, im Jahre 2008 trotz allem DIY nicht selbst schon Symptom der Regression ist.
Sämtliche Gender-Diskussionen ignorierend, hängt dieses akustische Gemetzel, das eher nach Arbeit denn nach Spielfreude klingt,
einem Musiker-Selbstverständnis vom einsamen Kämpfer und Krieger an, das keine Zwischentöne zulässt. Für meine Ohren gut gemacht, aber reaktionär …"
Review by Martin Büsser | Testcard
Julith Krishun haben Hummeln im Arsch, so viel steht zumindest fest. Schlecht ist das keinesfalls, wurden doch sogar schon beim Zeichnen des
Artworks viel zu viele Buntstifte verschlissen, viele Menschen aufgespießt und viele Augen visuell gefickt. Das ist anders, das ist gut! Aber
irgendwie wird man den Gedanken nicht los, Julith Krishun hätten auch sonst einen erhöhten Mitteilungsbedarf, der sich eben nicht nur in der
Discographie durch unzählbar viele Tapes, Demos, Splits und EPs wiederspiegelt, sondern eben auch konsequent die erste selbstbetitelte CD durchkreuzt
- positiv wie negativ. Einerseits gibt es ordentlich chaotisch aufs Fressbrett, denn die Dresdner wissen durchaus, wie man dem Hörer kernigen Hardcore,
Screamo, aber auch Rock, gepaart mit einer Menge stressiger Überforderung, vor den Latz knallen kann. Zann, The Number Twelve Looks Like You oder
auch Officer Jones And His Patrol Car Problems lass grüßen. Andererseits fehlt jedoch die Struktur, die ein Album durchaus von einer Split-CD
unterscheidet. Und auch wenn eine Spielzeit von 30 Minuten
nicht ausufernd ist, so verpufft der Sturm in der zweiten Hälfte. Dafür gibt es dann aber noch
"Splintered Myself", da brummt die dicke Hummel nochmal so richtig.
Review by Christoph-Schwarz.com
Julith Krishun aus Dresden veröffentlichen mit diesem Album ihr Debüt auf CD. Zuvor gab es schon eine paar
Veröffentlichungen der Truppe auf Vinyl und Tape. Die Band bezieht ihre Einflüsse von chaotischen Hardcore
Bands der Marke Botch und Converge, kombinieren dies aber mit dem Post-Hardcore von frühen Refused und würzen
das Ganze hier und da mit metallischen Einflüssen. Das Ergebnis ist ein äußerst turbulentes Monster in dem kaum
ein straighter Beat oder wiedererkennbare Muster zu finden sind. Trotzdem schafft es die Band ihre Songs motivierend
und vor allem Abwechslungsreich zu gestalten. Hier werden rasante Blastbeats und frikelige Gitarrenläufe genauso verwendet
wie minimalistische Riffs und reduzierte Instrumentierung. Die Songs sind vielschichtig arrangiert, überfordern aber nicht
sondern schaffen es den Hörer bei der Stange zu halten. Die Vocals wechseln zwischen hysterischem Geschrei und fiesem grunzen
ab. Hier liegt auch genau der einzige
echte Kritikpunkt. Die Vocals sind oft viel zu unartikuliert und es gibt Passagen in denen ein
eindeutiger Vocals Overkill stattfindet. Davon abgesehen liefern Julith Krishun hier aber ein schon sehr ausgereiftes
Chaoscore Album ab, das sich durchaus mit internationalen Größen messen kann. Auch die differenzierte, druckvolle Produktion
lässt keine Wünsche offen. Insgesamt also ein cooles Album einer Band die man im Auge behalten sollte.
Review by Helldriver-Magazine.de
Wie das kunterbunte Artwork der ersten CD-Veröffentlichung von Julith Krishun sind auch die Tracks der Dresdener Band auf den ersten
Blick vollgepackt und überfrachtet, bei genauerem Hinsehen jedoch überaus Detail-verliebt, vielschichtig, in sich stimmig und letztlich
grandios. Irgendwo zwischen metallischem Hardcore, einem deutlichen Screamo-Einschlag und nicht zu leugnenden MathCore-Tendenzen ist das
musikalische Schaffen der Sachsen zu verorten. Die Jungs zeigen sich im Songwriting inspiriert und kreativ, handwerklich jederzeit auf
der Höhe des Geschehens und trotz der Chaos-Edge
auch auf Nachvollziehbarkeit und latente Party-Tauglichkeit bedacht. Julith Krishun stellen von Beginn an selbstbewusst ihre wilde,
unangepasste Orientierung in den Mittelpunkt ihrer Tracks, setzen aber alsbald auch auf eine traditionell rockige Attitüde, die in
krassem Gegensatz zu den hoch technischen und den Hörer herausfordernden Post-Core-Passagen stehen. Dank dieser zweigleisigen Anlage
sind die Dresdener immer für eine Überraschung gut, wobei die hibblige und direkte Schlagseite eindeutig dominiert. Still sitzen bleiben
kann man beim Hören des selbst betitelten CD-Debüts der Sachsen nicht. Diese Wirkung teilen Julith Krishun mit Gruppen wie JR Ewing, Zann,
Converge, War From A Harlots Mouth oder den leider viel zu früh aufgelösten Battle Royale. Fans der Genannten sollten hier unbedingt zugreifen!
Review by Music-Scan.de
Dresden war 10 Jahre meine Heimat und in einem längeren Zeitraum davon haben Julith Krishun immer wieder meinen Weg gekreuzt
(es soll sie wirklich erst seit etwas über 5 Jahren geben?). Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Dresden
eine eher kleine Hardcore-Szene hat, wovon aber Teile wirklich sehr aktiv sind. Dazu zählen eben auch Julith Krishun und die
anderen Bandprojekte aus ihrem Umfeld, welche dazu noch ein sehr sympathisches Selbstverständnis darüber vertreten, wie die
Szene sein sollte, auf welchen gesellschaftlichen Entwicklungen das Augenmerk liegen und welcher Umgang untereinander gepflegt
werden sollte. Nach einer nicht geringen Anzahl an Vinyl- und Tapereleases
haben sie sich nun entschlossen, ein Album im CD-Format zu veröffentlichen (andere Formate werden sicher folgen). Hierbei
handelt es sich nur zum Teil um neue Songs, andere waren bereits auf diversen Split-Veröffentlichungen enthalten. Musikalisch
sind Julith Krishun im Chaoscore unterwegs. Dabei sind sie zwar technisch zu gange, aber ohne sich in anstrengenden Frickeleien
zu verirren. Interessant werden die Songs durch eine rockige Note, die ihnen dennoch so etwas wie Gradlinigkeit verleiht. Aber die Band
schafft auch Momente, welche ich so von ihnen nicht erwartet hätte. Hier ist wohl besonders Splintered myself hervorzuheben, welches
gekonnt eine Stimmung erzeugt, die mich an Neurosis erinnert. Mit dieser CD, welche übrigens über ein sehr detailreiches künstlerisches
Artwork verfügt, haben Julith Krishun mal wieder bewiesen, dass sie zusammen mit Zann zur Speerspitze der
deutschen Genrevertreter gehören.
Review by Heartboild.de
Endlich: Über Shark Men Records und Altin Village & Mine Records kommt nach fünf
Jahren, mehreren Touren (davon eine mit flu.ID), diversen Demo-Tapes, einer Split-12“ mit
Anakusis, einer selbstbetitelten 7? und einer Split-10? mit Trip Fontaine die erste CD von
Julith Krishun. Das selbstbetitelte Album bietet nicht mehr und nicht weniger als 9 Songs in knappen,
aber ausreichenden 29 Minuten, von denen zwei (ThecureerucehT und Phoenix Circles) auf der 7? und zwei/drei
(Never Touch The Freezing Cold, ThecureerucehT und Requiem For A Dream) auf der Split mit Trip Fontaine waren.
Was bleibt, sind also fünf neue Songs, die sich perfekt zwischen den älteren einreihen und so insgesamt ein wunderbar
emotionales und chaotisches Gemisch aus Hardcore und einer Prise Metal entstehen lassen.
Könnte man mal mit Converge, mal mit Botch vergleichen, muss man aber nicht.
Abgerundet wird das alles von einer knackigen Produktion und einem grandiosen Artwork
in pink-blau-gelb. Für mich definitiv ein Kandidat auf den Titel Platte des Jahres, wenn wir
den denn vergeben würden.
Review by Rocknriot.de