Three people and for sure they are inspired by the likes of Shellac, Unwound and Off Minor.
It really surprised me when I listened to them the first time to hear Steve Albini is not
in the band. But no I should stop talking shit. They do not sound like any Rip Off or what
ever at all. Just groovy, tight and amazing. This time a long player with some new songs,
newly recorded old tunes and even some remixes. Still groovy hardcore.
Review by Crucificados Pelo Sistema
Shokei’s "painkiller" 12" is an ambivalent thing. One side features five all new songs while the flipside got a
re-recording of the older song "hot topic" along with four remixes/covers of the song by Eve Massacre, GTUK, Petethepiratesquid
and Bullensack. Good idea in theory but sadly in theory only … The four new version (three electronic ones and one in good ole western style)
are not bad per se. they are rather pretty good but at least for me personally it is just boring listening to the same song five times in a
row no matter how distinct the interpretations might be. The flipside is not really bad but in comparison with the a-side it totally stinks.
The new material is just so much better. Hectic, pressing posthardcore. James Brown covers Minuteman in the post-modern age. Good
guitar riffs and bass licks fuelled with a lot of groove, intense vocals and on the point songwriting. That Shokei are an amazing
live band should be general knowledge by now anyway. And a good thing about vinyl is that you can easily ignore one side if you don’t like it.
And five excellent songs are still way above the average. Now I only have to overcome that I always get cravings for chocolate when I
hear their name.
Review by Yellow is the new Pink
After quite a few split-releases, the first full album by this German Emo-Math-Core band. uh, not really!
The A-Side features 5 new songs, delivered pretty energetic and driving, while on the B-Side is a re-recorded
version of their older song "Hot Topic", as well as 4 totally different Cover-Versions of that song by Eve Massacre,
Gtuk, Petethepiratesquid and Bullensack. Pretty interesting concept!
Review by X-Mist
If you haven't seen Shokei play yet, you deserve deepest pity. After countless releases, they finally created their masterpiece,
adding a danceable approach to their Shellac-/Unwound-esque Happy Post-Hardcore style. On this scary looking 12" you will find five
new smashers, including excessive use of glockenspiel, triangle, congas and female back-up vocals, and a new version of all-time
favourite "Hot Topic", being re-interpreted by Eve Massacre, Gtuk, Petethepiratesquid and Bullensack. They tinkered something great!
Review by www.comisnotwords.com
Couple of confusing thigns about this record. 1) The cover. Eh? 2) The b-side is basically a bunch of bands
covering one of Shokei's songs. I am not even going to listen to that. The proper songs are on the A-side,
and Shokei exhibit a deft, mathy touch that succeeds where Pete the Pirate Squid failed - it has a groove!
Not sure about the keyboard parts though. The music winds in typical math rock fashion, vocals are shouted urgently,
and it's difficult to hear the words. The press sheet compares them to Unwound, which is a bit much. This is good,
but it's no Unwound, though you can detect the influence. That said, I am going to compare them to Fugazi. Haha! Such
contradictions! I have to say it's a bit arty-farty in place, particularly the song "White Eagle", with peculiarly group talky vocals.
Very German.I did prefer this band when they sounded like Shotmaker, and the most emo track "Night Swim" is definitely a stand out,
taking a tougher, more energetic stance that forges ahead. Regardless, the A-side of this record is a solid, straight-forward,
mathematical conundrum, kind of like an easy Sudoku. I really like the silver insert. You can find out how the B-side is
for yourself. This should have been a 10", dudes.
Review by Collective Zine
Innovativer Post-Hardcore und Screamo-Punk aus deutschen Landen führen seit Jahren ein ausgesprochenes Nischendasein.
Daran werden auch Bands wie Shokei nichts ändern können, dazu ist ihre Musik viel zu durchdacht, zu funktionell,
kurzum zu gut. Die 12" Painkiller aus dem Hause Altin Village & Mine Records zeigt fabelhaft, dass auch nur rund 11
Minuten verdammt lang sein können. Mehr Zeit brauchen Shokei aus dem bayerischen Bad Bocklet nicht, um sechs
erfrischende Knüppler zwischen Blood Brothers und Urahnen wie Drive Like Jehu unters Volk zu bringen. Mit Math-Rock
hat das aber eher wenig zu tun, dazu ist der Wille möglichst schnell auf den Punkt zu kommen bei den drei Jungs zu
stark ausgeprägt. Sogesehen ist der Punk auch nicht fern, aber eine Genrediskussion ist bei diesem garstigen Gebräu sowieso
mehr als Fehl am Platze. Trotz des knapp bemessenen zeitlichen Rahmens ist sogar noch Raum für feine Spielereien wie melodische
Background-Gesänge im rhythmusbetonten "Shy People" oder waschechte Orgelklänge in "Art School Dodger". So hinterlässt
die A-Seite einen ausgesprochen ausgereiften Eindruck. Doch wäre diese vermeintliche Abgeklärtheit langweilig, würde
die B-Seite nicht das eben aufgebaute Bild komplett zersägen. Ein Song namens "Hot Topic" , jeweils im Original und
als Cover von vier befreundeten Bands. Eine wilde Achterbahnfahrt von alkoholseligem Folk über Elektrogedudele bis
zu völlig weirdem Sonstwas-Core. Wild und definitiv Geschmackssache! Die ersten sechs Songs zeugen jedoch von Drive
und Präzision, wer könnte denn außerdem allen Ernstes dem freundlich dreinblickenden Lächeln der Cover-Mieze widerstehen?
Review by Mainstage
Wo holst du dir Befriedigung? Ballerspiele? Alkoholika? Sex? Shoppen? Das alles zählt als
Lösungsansatz, das alles stellt mal kurz den Strom in der Gedankenzentrale ab und lenkt dich
ab von all dem Frust und all den Fragen. "Painkiller" brauchen wir alle und besonders diesen hier.
Kann es sein, dass Shokei einfach nicht die Bedeutung erfahren, die ihnen verdammt noch mal zu steht?
Schleimscheißen ist das nicht, die 12inch hat es in sich. Voller Drive und Groove zeigen die drei Herren
aus Bad Bocklet wo die Meßlatte für intelligente, laute und innovative Musik zu hängen hat. Textlich bleibt
die Band ebenfalls auf dem Siegertreppchen. Keine Frage, Shokei-Konzerte sind ein Fest aus Krach und guten
Sprüchen. Doch textlich wird deutlich, dass alles auch ernst und tiefsinnig ist und keineswegs nach Bierlaune
klingt. Ehrliche Aggressionen, stellenswerte Fragen und dazu ein pulsierender Bass, der einen mitreisst. Sehr
gelungen ist auch das Coverartwork. Vorn prangt die Faltenvisage von einer jeden Fernsehmoderatorin, die hinter
ihrem falschen Lächeln einiges an Frustration und Angst vermuten läßt. Der Index ist mit Linien durchbrochen, unruhig
und chaotisch, als Inlay wartet der Traum von einer idyllischen Berglandschaft, mit See und Wiesen in dunklem Metallic-Silberprint.
Auch hier lauert etwas. Konzeptionell paßt das auch irgendwie zu der Platte. Auf Seite A finden sich die regulären Tracks,
auf Seite B lauert ein etwas älterer Shokei-Song mit neuen Interpretationen und Coverversionen von Leuten mit denen bereits
zusammen getourt, gespielt und released wurde. G-Tuk macht, was G-Tuk eben so macht: Kreischen, Piepen, Kreischen, Hämmern,
Kreischen. Eve Massacre gibt dem "Hot Topic" ein schönes elektronischen Kleidchen, Petethepiratesquid haben hoffentlich viel
Whisky getrunken, als dieser Rednex-Country-Sturm durch die WG-Küche gefegt ist und diesen Geigensound erzeugt hat. Bullensack
steuern auch noch eine Version bei. Die B-Seite liegt einfach den Großteil der Zeit mit der Seite nach unten auf dem Plattenspieler,
fünf Mal der gleiche Song, mindest drei krasse Versionen, dass ist mir zu heavy. Besonders die PTPS- Version fräst sich einem wie
Klingeltonwerbung für mindestens einen Tag ins Hirn! Aber die Intention
ist sweet und vielleicht ist da auch für jeden was dabei, nur ich kann es nicht finden.
Was sitzt du denn da jetzt noch so blöd rum? Geh los und besorg die Platte!
Review by Beatpunk
Im Split mit Narshardaa Records kommt ein weiteres tolles Release von Shokei von dem Dresdner Label Altin Village.
Zeitgleich mit der 4-Way-Split-LP mit der Bruderband The Falcon Five sowie Kids Explode und Petethepiratesquid bringen
Shokei ihr erstes eigenes Album heraus. Doch diesen Split-Charakter können sie wohl nie ganz aufgeben, so sind auf der
B-Seite erst die neu aufgenommene eigene und dann vier Coverversionen von "Hot Topic" durch besagte Petethepiratesquid sowie
Eve Massacre, Gtuk und Bullensack zu hören, die alle vier ein brachialer Elektro-, Country- oder Crustpunk-Hörgenuss sind.
Aber zu Shokei selbst: Mit ihrem fränkischen DC-Sound sind viele von uns durch etliche Split-Releases und Deutschlandtourneen
wahrscheinlich schon bestens vertraut. Unglaublich rhythmisch und direkt wirkt das Trio. Und die Verspieltheit sowie ein sehr
danciger Shellac-Sound zeihen sich durch die sechs trotzdem sehr vielseitigen Songs. Ob von dem kleinen Kurort an der Rhön tatsächlich
bald wieder eine Bedrohung ausgehen wird, bleibt hier unkommentiert,
aber tolle Musik reicht uns auch schon.
Review by Ox-Fanzine
Auch Shokei gehen für Narshardaa in die zweite Runde und präsentieren uns einen Longplayer mit einigen neuen und einigen
neueingespielten oder auch remixten Songs. Musikalisch hat sich nichts geändert. Vertrackter und charmanter HC des Würzburger
Tatort-Ermittler-Trios. Auf der A-Seite fünf neue Zünder, auf der B-Seite den Knaller Hot Topic neu und bedeutend schneller eingespielt,
dazu noch vier Cover-Versionen dieses Liedes, und zwar von: Eve Massacre, G-Tuk, Petethepiratesquid und Bullensack.
Review by Flight 13