What should I write about this you don’t already know?!? I mean, two of Germany’s finest
posthardcore or whatever bands put out a split. Is it awesome? Of course it is! Each
band comes along with four songs and not a single one is not good or better. pttrns
still amaze me with their fugazish, hyperenergetic, indiesh posthardcore or whatever
you want to call it. The guitars are simply great. The rhythm section is one of the
grooviest ones in the whole damn biz. And the songs are just good songs. What else
could you ask for? Fuck the Lower Eastside. This is Köln! The Falcon Five are not
as amazing as pttrns in my eyes but still elite as fuck. The first song got the
same title as a classic Toxoplasma song but sadly it is no cover but rather an intro.
The other three songs are rockish postdunno that I’d rather compare to Hot Snakes than
to the bands mentioned in the info sheet. But anyway I simply gotta see them live one
day. Must be a hot and sweaty business. Get your hands on this one!
Review by Yellow is the new Pink
This split features 4 songs each by these 2 young german bands. Both bands are playing
upbeat modern Post-Punk, influenced by the ikes of Les Savy Fav, early Robocop Kraus,
Thunderbirds Are Now, Q And Not U, etc... And both bands are doing it in a refreshing
and enthusiastic way, full of youthful energy!
Review by X-Mist
It might not be fair to let two bands on a split release compete against each other,
but it's pretty obvious for me who's the cooler band of the two. pttrns from Cologne
(featuring Benjamin "Louise Cyphre" Riedl on guitar) play some groovy disco punk similar
to Disco Drive, Robocop Kraus but with a slight touch of riffy rock, which makes them
relatives in mind to the other band. The Falcon Five! Who are those guys? Why didn't
they form a band earlier? And why are they so fucking awesome? They combine weird guitars
with mad vocals and some of the sweetest melodies you've heard in years. The four songs
sound like beer, sweat and party. Win on points: Falcon Five. Emoisdead.com is human by fucking birth - falcon by motherfucking choice!
Review by Emo is Dead
First up we have pttrns. They have the rock. They have the dance. But the first thing to
really grab me is the immediacy of the music. It all comes across like a statement of intent
from the word go. Nothing fancy or even particularly new for that matter. Just good powerful
drumming underpinning some lovely guitar work. Not too sure about the falsetto vocals which
sometimes creep in but on the whole well worth a look. This is ultimately is dance music for
the punks. The Falcon Five are of a much more rawkus nature. Whilst there are some danceable beats
at the heart of the songs the general feel comes across more in a rockier vein than pttrns. I
think a large part of that is due to the gravely vocals which sit really well in the mix. In places
this reminds me of latter day JR Ewing crossed with Les Savy Fav. There’s even time for gang vocals.
As the tracks progress so do their ideas, which are all greatly executed.
Review by Collective Zine
pttrns wurden von Guido Lucas in den Blubox Studios produziert. Ganz frisch im letzten März.
Lucas und Blubox lassen einiges an Noise erwarten. Noisige Passagen sind definitiv in den vier
Songs auf der Split EP mit The Falcon Five zu hören, wie beispielsweise am Ende des Songs „History Man“,
wo die pttrns sich nach allen Regeln in Rückkopplungen, Obertönen und Crash-Becken-Sounds suhlen.
Der größere Teil bewegt sich eher im Up-Tempo-Nummern-Bereich mit einem gehörigen Schlag Robocop-Kraus-Attitüde
zu ihrer Zeit auf dem tschechischen Label Day After. Etwas sperriger und verquerer, im Math Rock-Style, um eine
Schubladen-Vokabel ins Spiel zu bringen, aber mit genügend Dampf im Hintern, um nicht in abgespacestesGefrickel
auszuarten. Mit Frickel-Riffs kennen sich auch The Falcon Five aus. Um die Robocops noch mal auf den Plan zu rufen -
die vier Songs sind zwar in Würzburg gemastert worden, und mit Sicherheit kann der Vierer auch was mit Post-HC mit
Tanz-Potential anfangen, sie gehen jedoch etwas herber zur Sache. Das liegt mit Sicherheit an dem zeitweise rauen,
überdrehten Gesang, zum anderen an unkonventionellen Slide-Riffs, dialogartigen Shout-Parts und dem durchgehend
durchgetretenen Gaspedal. Beide Bands sind momentan unterwegs. Falls sich eine der Bands in eurer Gegend ankündigt,
sollte man nicht zögern vorbeizuschauen. Die vorliegende EP verspricht in beiden Fällen einen bewegten Abend. Darauf verwette ich meine Hüfte.
Review by Nillson-Fanzine
Split-Veröffentlichungen sind insbesondere in Genres die vom Mainstream abweichen beliebt.
die Interpreten zollen sich damit eine Art gegenseitigen Tributs, indem sie die Musik des anderen
Interpreten indirekt als ebenbürtig oder hörenswert darstellen. So, oder zumindest so ähnlich, beschreibt
ein einschlägig bekanntes online Nachschlagewerk die guten alten Splits. Ein solches Split Album in der Hand
zu halten ist schon ein schönes Gefühl. Da schwingt DIY mit, Kollektivgedanken und alles was Musik und Musiker
sonst noch sympathisch macht. In diesem Falle bringt man emotionale Regungen den Kölnern pttrns und ihren Label
Kollegen (Altin Village) The Falcon Five entgegen. Was man zurück bekommt? Energiegeladensten Enthusiasmus
und freak out. pttrns legen vor. Gitarren-schrammel-intro der Oberklasse. Zackig und auf den Punkt, das
Schlagzeug wirbelt eine Menge Dreck auf. Der Strophenpart ist die Stunde von Basslauf und pitzen, percussiven
Gitarren Figuren. Gesangsfragmente lassen Intention erahnen und dann wird wieder gewirbelt. jetzt mit Stimme,
die, wie in den restlichen pttrns-Stücken, weniger von der Melodie als von ihrer Präsenz lebt.
Der Typ ist wunderbar crazy. Kurz um: pttrns zaubern! Sie lassen sich etwas Zeit um alles zu
verknoten was sie haben. alles ist wirr, wild, nahezu undurchschaubar und mitreißend. Bis sie
einfach an einem Ende ziehen und alles ist klar strukturiert, tight, punkt genau, tanzbar und mitreißend.
Und: könner an ihren instrumenten. Respekt. Neigt man auch bei einem Split dazu die Bands zu vergleichen?
Ja! Und so auch hier. Wo pttrns, sagen wir mal unausgeglichen, ads mäßig die Fassung verlieren und kein
wenn und aber kennen, zeigen The Falcon Five etwas mehr Bodenständigkeit. Im gesamten haben sie etwas mehr
Mut zur Dynamik, fahren sich mal weiter runter und lassen Platz nach oben. Wie der Bass eher typisch seine
Funktion als Stütze ausübt, scheinen auch die Arrangements etwas traditioneller, klarer strukturiert aber
(!) nicht weniger überraschend. Die Melodien eingängiger und die Gitarren zeitweise mit 70s Einschlag. Und
auch hier gilt tight, punkt genau und mitreißend. Und der Sänger wunderbar crazy. Fazit: tolles Split weil
sich hier zwei Bands, vollkommen zurecht, Tribut zollen.
Review by Rote Raupe
Yeah, die Partybands aus Köln und Würzburg sind unermüdlich, und auf dieser wunderschönen EP finden
sich jeweils 4 neue exklusive Songs, und v.a. die pttrns machen nochmal einen großen Sprung nach vorne.
In Sachen Innovation und Spielfreude siedeln sie sich zwischen den großen Vorbildern Q And Not U, Black
Eyes und Pop Group an, nur dass sie jünger und gutaussehnder sind, und wer auf Konzerten Umsonst-Sangria-Eimer
verteilt kann nur noch gewinnen. Falcon Five stehen dem in nichts nach, man merkt dass sie einer mehr sind, und
dass etwas düsterer und aggressiver zu werke gegangen wird, aber das ist das rauhe unterfränkische Streetlife. Beste Bands!
Review by Flight 13
Eines vorweg: pttrns sind eine unglaubliche Liveband, und wer auf Bands wie Q And Not
U und ältere The A.M. Thawn steht, wird um diese Band aus Köln ganz sicher nicht drumrum
kommen. Allerdings konnte ihre erste 7“ „People i adore“ musikalisch nicht ganz festhalten,
was das Trio live an Energie umsetzt, aber immerhin durch ein superschickes Artwork bestechen.
Bei vorliegender Split, die sich pttrns mit The Falcon Five aus Würzburg und Schweinfurt teilen,
kommen die vier neuen Songs jedoch eine Ecke tighter rüber als zuvor. Aber glücklicherweise noch so direkt,
dass man nicht von überproduziert sprechen kann. Anscheinend haben sie mit Guido Lucas einen adäquaten Produzenten
gefunden, der versteht, wie man die drei Musiknerds auf Tonträger zur Geltung bringt. Abgesehen davon vier freakige
und gleichzeitig poppige Songs, wie gemacht für Dischords, Touch and Go oder Polyvinyl, hierzulande bei Cardio Club
und Coraille (CD) bzw. Altin Village & Mine (Vinyl) perfekt aufgehoben. Zweite Band auf dieser Split The Falcon Five,
die ich bis dato nur vom Namen kannte und die musikalisch nicht weniger versiert, insgesamt aber einen Tick songorientierter
vorgehen. Hat man bei pttrns oft den Eindruck, dass es ihnen wichtig ist, Stimmungen festzuhalten, scheint bei diesen vier
Herren der Song im Vordergrund zu stehen, weshalb mir die zweite Seite der Split sogar noch etwas besser gefällt.
Erinnert ein bisschen an Les Savy Fav, etwas North Of America, 31 Knots und A Day In Black & White. Übrigens sind
hier Leute von Shokei dabei. Feine Split, die belegt, dass Postcore eben nicht gleich Postcore und schon gar nicht
Screamo ist. Und schickes Artwork obendrein.
Review by Blueprint-Fanzine
Zwei imposante Neuerscheinungen auf dem sonst eher mäßig interessanten Markt an Split-
Veröffentlichungen - Welche den Rezensenten Band für Band in immer wirrere Sounddimensionen
entführen. So startet die pttrns / The Falcon Five-Kollaboration noch einigermaßen bodenständig.
Vorausgesetzt, man kann sich eine reichlich überdrehte Fusion aus Postcore, Funk und Jazz als
funktionstüchtig vorstellen. So nämlich empfangen einen pttrns auf dieser schlicht "Split"
betitelten EP. Ihre vier Songs bestreiten ziemlich genau die Hälfte der Platte und punkten mit
Nachdruck durch die perfekte Verquickung von Tanzbarkeit, melodischen Bassläufen sowie flinken
Rhythmuswechseln. Höchst gelungen, was die Kölner da ins Feld führen. Ihr Gegenspieler aus Franken
beackert durchaus adäquates Terrain, rockt allerdings noch eine Ecke direkter aus den Boxen. Woraus,
euphemistisch ausgedrückt, ein spröder Mix aus holprigen Hot Water Music plus Against Me Einflüssen entsteht.
Also: Ebenfalls verdammt gut – Projekt somit ganzheitlich gelungen.
Review by Sellfish
The Falcon Five aus Würzburg hatten mich vor nicht mal einem halben Jahr mit "We Are
Falcon And You Don't" sehr begeistert. pttrns kannte ich leider nur vom Namen her
durch ihre Tour mit Peters aus Hamburg. Doch das Kölner Trio gehört gehört! Sie
bestreiten die erste Hälfte dieser Split-Platte mit vier wunderbar schnellen und verspielten
Post-Something-Songs, die sehr nah beim DC-Sound, beispielsweise der frühen Q And
Not U oder Faraquet beheimatet sind. Sehr melodisch, teilweise mit Kopfstimme
gesungen, aber immerzu sehr mitreißend und kindlich verspielt. Dazu schliessen The Falcon Five so direkt an, dass man
den Übergang von einer Band zur anderen nur bedingt wahrnimmt. Noch ein bisschen direkter und rhythmischer, müssen
die vier (!) Falken mit ihrer Kreativität bereits eimerweise den Proberaum überfluten, wie könnte man sonst mit
der Zweitband neben Shokei und Omega Massif mal eben drei Releases innerhalb von nicht mal
einem Jahr schaffen? Eine tolle Split-Platte von zwei sehr geschwisterlichen Bands.
Review by Ox-Fanzine
Früher galt das Format "Split" als besonderes Schmankerl in so ziemlich allen Stilarten,
die mangels Massenappeal sicher davor waren, vom Mainstream vereinnahmt zu werden.
Heute scheint seine Attraktivität abgenommen zu haben, es ist fast nur noch Punk- und
Hardcore-Veröffentlichungen vorbehalten. Schade eigentlich, denn Split-Releases haben
nach wie vor ihren Reiz – vorausgesetzt dass die Bands auch wirklich etwas vorzuweisen
haben. Das ist bei der vorliegenden Platte der Acts aus Köln und Würzburg sicher der Fall.
Besonders die jecken pttrns haben sich im Vergleich zu ihrer Debüt-7-Inch nochmal ein
ganzes Stück verbessert und glänzen mit rhythmisch messerscharfem Post-HC, der ungemein
komplex, aber gleichzeitig auch treibend und tanzbar erscheint. Die stilistische Nähe zu
den frühen 31Knots und Q And Not U ist deutlich; sobald das Trio sich aber endlich mal
bequemt, ein Album aufzumehen, sollte es selbst zur Referenzengröße avancieren. Falcon
Five auf der zweiten Seite klingen den pttrns stilistisch sehr ähnlich, aber auch ähnlich
gut. Ihre Umsetzung wirkt nur etwas rotziger, rauer und nicht ganz so rhythmusfixiert.
Auch für sie gilt: diese Split ist genau wie ihre letztjährige Debüt-EP klasse, sicher, aber
es ist echt mal an der Zeit, sich an die Langstrecke zu wagen.
Review by Intro
Das die Welt ohne Washington DC ein öder Ort wäre finden wohl auch pttrns aus Köln, wobei es dem Trio
hier wohl eher um die Musikszene der Stadt, als um ihre politische Funktion geht. Das Dischord Spuren bei
pttrns hinterlassen hat, ist nach dem akustischen Genuß ihrer vier Songs auf der Split mehr als offensichtlich.
Ein naheliegender Vergleich sind auf alle Fälle Q And Not U, wobei der Gesang bei pttrns noch etwas höher angelegt
ist, aber hierbei handelt es sich nur um Nuancen. Textlich gibt man sich spinnert und passt sich somit dem Zeitgeist
recht gut an, allerdings muss man auch zugeben, dass man in "Mysery Man (Sex Panther)" auf der Meta-Ebene über
Musik kommuniziert. Ein ganz anderer Wind weht dann bei The Falcon Five und ich muss schon sagen, das ist eher
meine Brise, denn so sehr ich Dischord auch schätze, so wenig mag ich auf altbackene Rockmusik verzichten.
Klar spielen The Falcon Five moderne Musik, aber zwischendurch schleichen sich doch immer wieder Rolling
Stones-Licks ein man legt etwas mehr Wert auf den Groove und versprüht einen nostalgischen Charme.
Nun, wo pttrns sich grosse Mühe geben einen Song zu dekonstruieren, versuchen The Falcon Five
eben eher die Teile zu einem stimmigen Ganzen zusammenzufügen. Trotzdem sind sie ausgeflippt und
erinnern in ihrer schrägen Melodik an Les Savy Fav. Lohnenswerte Sache, diese acht Tracks im Western-Artwork!
Review by Wltu-Music
Je vier Songs dieser beiden noch recht neuen Bands aus Köln bzw. Würzburg. Die Mischung
ist super, spielen sie doch beide frischen Postpunk, der total eingängig und mitreißend ist ohne dabei
stumpf oder belanglos zu werden. pttrns erinnern an eine jungwilde Mischung aus Gang of Four und Q and
not U. Oder daran, wie es sein könnte, wenn Robocop Kraus mal wieder ein paar alte Platten rauskramen
und dann aus purer Freude ein Konzert in irgendeinem kleinen dreckigen Keller spielen würden.
Im Vergleich zu ihrer schon sehr geilen 7" wirken sie deutlich gereift und auch die Aufnahme ist
wesentlich cleaner und druckvoller. The Falcon Five aus Franken (u.a. mit Leuten von Shokei und
Omega Massif, wobei die Musik hier damit nicht wirklich viel zu tun hat) fangen ihren Teil der CD
mit einem gewaltig rockenden kurzen Instrumentalstück an. Danach geht es etwas vertrackter zur
Sache ohne den Spaß zu vergessen. Die Band behauptet auf ihrer Mypace-Seite zu klingen wie eine
Mischung aus den Wipers, Abba und Ash Ra Tempel, mir kämen eher Les Savy Fav oder auch Fuck U is
my Name mit mehr Pop-Appeal in den Sinn. Alles in allem dürfte diese CD genau passend sein für Leute,
die tanzbaren Postpunk mögen und auf eine gute Zeit aus sind, denen es in der Disco aber zu doof ist.
Sehr gelungen ist auch das gezeichnete Artwork; vorne pttrns als Indianer und hinten Falcon Five als Cowboys. Na dann mal los!
Review by Green Hell
Das Format einer Split-EP gibt nicht mehr allzu oft und wenn dann vor allem bei Veröffentlichungen
im Punk-/Hardcore-Bereich. In diesem Genre haben auch pttrns und The Falcon Five ihre Wurzeln,
sind ihm aber längt entwachsen: Post-Hardcore nennt man diese Spielart dann wohl, bei der die Energie
des Hardcores mit Elementen aus Post-Punk- (pttrns) bzw. Garage- und Krautrock (The Falcon Five)
verbunden wird. pttrns sind schnell, melodiös und aufgrund hektischer Rhythmuswechsel etwas vertrackt,
aber immer sehr treibend und tanzbar. Letzteres gilt auch für The Falcon Five, die aber deutlich straighter
und rockiger sind. Bester Song auf „Split“ ist aber pttrns “Mystery Man (Sex Panther)”, ein Lied das so
enthusiastisch klingt, dass die Indie-Clubs es ruhig mal abchecken sollten. Man darf auf deren Debüt-Alben gespannt sein.
Review by Unruhr2010