From the sounds of the first single off Panther’s German-released EP, The Birds, it seems as though the local dance duo has strayed from its electro-psych funk base. “Like A Bridge On Fire” is a hell of a lot barer than the tracks that comprise 14kt Gold, the EP’s predecessor. The song focuses around vocalist Charlie Salas-Humara’s (of beloved spazz rockers The Planet The) crooning atop cymbal heavy drums and a delicate keyboard melody. And though during the chorus the music becomes slightly more disorganized and chaotic, the sound levels don’t change, preserving a sense of calmness. The song glides back to simplicity with the next verse. During the bridge, Salas-Humara adds spacey keyboard blips to the mix, but this is nothing compared to the pedal-effect saturated guitars, laptop samples, and spastic synthesizers present in 14kt Gold. And whereas Salas-Humara frequently altered the sound of his voice in the duo’s first release for Kill Rock Stars, his vocals are more au naturale and clean than on his older work. The band admits that this EP is going to sound different than its previous album, but the guys also say they are stoked about the release, describing it as more epic and poppy. For now, the The Birds is available through Altin Village in Germany, which may make it difficult to obtain in the States. But Panther reassures you that most of the tracks will make it on a full-length release in the U.S. at some point…hopefully sooner than later.
Review by Local-Cut
Follow-up to the debut-CD 14 kt God on Kill Rock Stars. 6 new songs by Charlie Salas-Humara (ex-The Planet The) singing and playing all instruments, supported by Joe Kelly (31 Knots) on drums. Actually not as minimalistic or experimental as on the CD, more straight forward and more rocking.
Review by X-Mist
Würden die Dinger nicht vorbehaltlos zubeissen, Henry würde sich einen Panther halten. Panther! Panther! Panther! Was für ein Wort, was für eine Eleganz – etwas, an dem es Henry seit längerem mangelt, der Bauch war schon mal weniger, die Haare schon mal mehr, das mit der dauerhaften, romantischen Zweierbeziehung hörte sich in der Theorie auch besser an und das Outsourcen genau seiner Tätigkeit hatte sich nicht unbedingt als Steigerung seiner Lebensqualität herausgestellt. Henry trägt es mit Fassung, er trägt eigentlich alles mit Fassung, »Gefühle sind was für Weicheier«, hat sein Vater immer gesagt und das wurde ihm dann wohl auch mit der Säuglingsnahrung in die DNA gepflanzt. Zurück zum Panther, zurück zur maximalen Steigerung seiner Lebensqualität. Nach einer längeren Durststrecke in Sachen tanzbare, groovige Gitarrenmusik fiel Henry diese »Panther«-Scheibe in die Hände. Nicht, dass Henry regelmäßig tanzen würde, aber das Verlangen ist noch da. Das wilde Tier ist noch irgendwo in ihm, Hausschuhe, tägliches Abendbrot um sechs und die Klamotten aus dem Kaufhaus haben es tiefer in den Jungle zurück getrieben. Nach einem regulär intensiven Streit mit der Lebensabschnittsgefährtin beschloss er eines Freitag Abends mal wieder auf ein Konzert zu gehen. Früher hat er das recht regelmässig betrieben: Szene, Tatoo auf dem Unterarm, Hornbrille, vegane Ernährung… naja, ist alles lange her, aber auch noch irgendwo in ihm zu finden. Da war er also, in Mitten seiner Jugend, alles wie immer: Vokü, veganer Kuchen, Jungs mit Plattenkisten, Gespräche über Releases, Nebenprojekte, Früher, Hey, Hallo, He! und irgendein existentialischer Hardcore Krach auf der Bühne. Warum nicht, denkt sich Henry und schaut die Platten durch. »Panther!« Das Cover ist so abgrundtief hässlich, dass es Henry sofort gefällt. Eine Zweimannband, mit Joe Kelly von den 31 Knots und Charlie Salas-Humara von The Planet The. Die zehn Euro besiegeln das Tauschgeschäft. Zu Hause wird aufgelegt und Laut gedreht, was da aus der Anlage kommt lässt den alten Henry zucken, die Hüften Kreisen und auch die Arme schwingen zum Beat. Nach zwei Songs fangen auch die Boxen an zu tanzen, die Sessel beginnen mit der Couch zu breaken, Stühle und Lampenschirme knattern durch den Flur. James Brown erwacht aus seinem Tiefschlaf und bittet Prince auf der Tanzfläche gefälligst Platz zu machen. Spastische Bewegungen in jeder Ecke der Wohnung. Henry hat Sex in Vinylform erstanden. Henry war lange nicht mehr so glücklich. Der Panther rettet sein Wochenende und wird sein ständiger Begleiter. Henry ist gefährlich. Henry ist wild. Henry läuft nicht durch die Innenstadt, Henry schleicht sich an, elegant, versteht sich.
Review by Beatpunk
Da nennt sich das aus Portland, Oregon stammende Duo nun schon Panther, und dann ist das Cover der neuen The Birds 12 Inch zum Titel passend über und über mit bunten Vögeln bedeckt. Charlie Salas-Humara von The Planet The (Mikro, Cello und Keyboard/Klavier) und 31 Knots-Schlagzeuger Joe Kelly scheinen ausgewiesene Tierfreunde zu sein, wobei die farbenfrohe und laute Vogelwelt deutlich besser zum Bandsound passt. Jederzeit beschwingt, aber auch ein wenig sperrig und positiv verrückt spielt sich das Duo ideenreich und im Kern intuitiv durch seine Songs. Es ist so ähnlich wie bei Ben Folds: Gedanken werden vertont, auch wenn sie nicht immer auf den ersten Blick in den Kontext passen und im Ergebnis schräg klingen. Das Bauchgefühl wird schon recht haben, und so kommt es auch. Ein Hang zu Opulenz und großen Posen ist Panther ebenfalls zuzusprechen, auch wenn die Musiker aus
Portland ihre poppige Schlagseite nicht offensichtlich ins Zentrum stellen. Und doch erreichen die Tracks offenkundig Hit-Qualitäten, basieren auch treffsicheren Hooklines, auch wenn sich The Birds niemals anbiedert und stets ein wenig verquer bleibt. Gerade das macht den besonderen Reiz und den sympathischen Charme der 12 Inch aus. Salas-Humara und Kelly legen es nicht darauf an, eingängig aufzuspielen und gemocht zu werden. Es passiert
einfach. Wie passen nun aber die Raubkatze Panther und die bunten Vögel zusammen?
Review by Music-Scan
Eigentlich wollte ich mir Panther auf ihrer letzten Tour ansehen, aber irgendwas kam dazwischen. Hinter Panther verbergen sich Joe Kelly, der Ex-Drummer von 31 Knots, und Charlie Salas-Humara, der zuvor bei der eher unbekannten Elektro-Prog-Band The Planet The tätig war. Auf vorliegender 12" präsentiert sich das Duo jedoch nicht auf zwei Instrumente reduziert, sondern schöpft aus allem, was Bass, Gitarre, Drums und Piano so hergeben. Das Ergebnis klingt flott und frei von sämtlichen musikalischen Konventionen. Wenn ich Q And Not U als Anhaltspunkt nenne, werden Hörer mit relativ strukturierten Hörgewohnheiten sicherlich die Nase rümpfen, aber überraschenderweise klingen Panther trotz aller Freiheiten erstaunlich poppig und zugänglich, was sie letztlich doch von Q And Not U unterscheidet. Und zudem versprühen die beiden Jungs aus Portland eine angenehme Leichtigkeit und Unbeschwertheit, die man bei ihrem Background sicherlich nicht unbedingt erwartet hätte. Musik, die glücklich macht, ohne sich auch nur im geringsten irgendwo anzubiedern. Die sechs Songs auf der "The birds"-12" machen auf alle Fälle Lust auf mehr, und das nächste Mal werde ich zusehen, mir das Konzert von ihnen freizuhalten.
Review by Blueprint-Fanzine
Panther? Warum, Charlie Salas-Humara, um alles in der Welt Panther? Panther dürfte, gleich nach Crystal, die abgekauteste Bandnamenvokabel der letzten Jahre sein. Warum nicht Stabheuschrecke oder Nacktmull, wenn es schon ein Tier sein muss? Immerhin ist der selbstgenügsame Wahnsinn zwischen Portland-Indie-Norm, Homerecording-Anstrich und Klaviergeklimper in den Liedern meistens ganz originell.
Review by Vice
Zweiter Streich des Duos, bestehend aus Charlie Salas-Humara (The Planet The) und Joe Kelly (ex-31 Knots), das nunmehr überraschend melodische Pfade beschreitet. Der Vorgänger „14kt God" war vor allem avantgardistisch, auf „The Birds" dominiert nun der Pop. Gut, spartanisch ist die Musik noch immer - nominell besteht Panther schließlich nur aus Gitarre und Schlagzeug. Aber diesmal wird mehr Wert darauf gelegt, die verschiedenen Instrumente und Stimmen miteinander zu harmonisieren. Tanzbare Stücke hat Salas-Humara auch noch drauf, aber scheinbar liegt der Fokus nun nicht mehr ausschließlich darauf. Immer noch extravagant genug, aber an den entscheidenden Stellen nachgebessert und daher ein Stück besser als der Vorgänger.
Review by Ox-Fanzine
Panther ist die neue 2-Kopf Musik-Inkarnation von Charlie Salas-Humara (The Planet The) am Mikro, Cello und den Tasteninstrumenten & Joe Kelly - nicht zu verwechseln mit Joey Kelly ;) - von 31 Knots, der seinerseits das Schlagwerk bedient. Aber auch wenn Charlie Panther allein betreiben würde, wäre da immernoch mehr als nur sie.. Kein Alter-Ego, etwas anderes (klingt ganz schön mystisch was?!?). Passt aber zum Sound! Eine Intesität die seines Gleichen sucht wird bei der Mischung Aus Songwritertum und Emomucke erzeugt. 6 Tracks auf 45 - schöne Platte.
Review by Flight 13