Two new epic tribal jams from loveable Brooklyn outfit Big A Little a. “Mossy” and “Glow Wreath” make up an EP that reflects a less aggressive band, now leaning more towards drums, percussion and chanting than the joyous bursts of loveable noise heard on the LP “gAame”. It’s a more laid back vibe, not so in your face and all over you at the same time; less skronk, less shouting, fewer odd sounds. ??Both songs here are of substantial length and both fade out into a drone-like second part. Previously you suspect the band might have put down more songs instead of creating differing parts to the one track, but not this time around – and it works perfectly. ?“Glossy” is unmistakably Big A Little a, but there’s a progression to be heard – and maybe even a growing musical maturity. We get moments that are reminiscent of the full length too, we just don’t get the most energetic and convulsive parts. Any fans of These Are Powers, Liars or even Animal Collective should find themselves at home here, while there are even hints of a more restrained Health to be heard. ?“Glossy” was produced by the band and Billy Pavone in the Atlantic Sound Studios, and is co-released with Deleted Art from sweden.
Written by David
Original recordings saw Aa utilize every percussive instrument they could get their hands on, though references to "tribal" or anything minimalist played like fingernails on a chalkboard to the progressive outfit. This led to constant tweaks, additional instruments and a lot of vocoder and lately, a novel use of autotune. Maybe this is the realization of their love affair with Phil Collins and Lil' Wayne. Yet while it has all played out brilliantly in the live incarnation--even with the loss of founding member Nadav Havusha--recorded material has been slow to reach our ears. Best bets on why would be placed on the meticulous nature with which remaining members John Atkinson, Aron Wahl and Josh Bonati wield their craft. Whatever the case, "Glow Wreath" has been worth the wait. Layers built upon layers drive this near eight-minute polyrhythmic jam, with the most emphasis on electronic elements, rather than percussive, that we've heard in recordings from the group. It actually plays like an epic Dan Deacon and Peter Gabriel collaboration. Just in time for their short four-day Eastern European tour, "Glow Wreath" is the A-side to the European tour-only Glossy 12" that is being co-released by Deleted Art in Sweden and Altin Village & Mine in Berlin (the B-side is a track called "Mossy", Glow+Mossy=Glossy). Check out the lead single below and if you're in one of these cities this weekend, do yourself the favor and go see Aa in person to buy this amazing piece of wax.
Review by Impose Magazine
“Mossy” is the chanty, percussive, spaced-out B-Side from polyrhythmic Brooklyn drum line Aa’s European-only Glossy 12?. It feels sort like an early Gang Gang Dance tribal circle piloted by a pack of angry Industrialists, Gregorian chanters, and Drum’s Not Dead (of course) Liars. The song’s set to appear with its Glossy A-Side “Glow Wreath,” etc., on the band’s next album, aka the first full-length release since 2007’s official debut LP GAame, a collection that arrived after a bunch of EPs, 7? splits, one-sided 12?’s, etc. They have all angles covers at this point: I like that their press brief mentions Aa’s live performances “now featur[e] multiple hybrid acoustic/electronic drummers, dense, laptop-generated soundscapes, heavily processed vocals, and a distinctive, starkly minimal light show.” Keep that in mind while you listen. The Glossy 12? is out via Altin Village and Deleted Art. It’s limited to 500 copies. Expect a bunch of stateside EP’s this year. One EP per season, we’re told. The first one will coincide with the season of SXSW, where the band’s playing some shows.
Review by Stereogum
"Mossy" is the b-side to "Glow Wreath," which we premiered in December. Together they make up a limited 12-inch called "Glossy" (get it?) that Aa was selling on a recent European tour. They differ in tone–"Mossy" playing craggy basscave to "Glow Wreath"'s ascendant magic carpet ride–but both are packing beastliness in the drum department. Anyway, now you've got the complete pairing.
Review by www.rcrdlbl.com
Mit der Veröffentlichung von Twelve-Inch-Platten, die auf 45 RPM laufen und nur wenige Songs enthalten, leiten Big A Little a ihre selbsternannte Post-Album-Ära ein und veröffentlichen mit 'Glossy' den ersten Teil, nach der Albumveröffentlichung im Jahr 2007. Mit der Verbindung von Cover-Artwork und Musik versucht die Band aus Brooklyn dem Anspruch eines "Kunstobjektes" gerecht zu werden.??Das Interesse steigt mit der Tatsache, dass alle Mitglieder um den Künstler Aron Wahl Schlagzeug und Synthesizer spielen. Natürlich im Wechsel und in unterschiedlichen Kombinationen, was zu einem eigenen Sound führt, der von Drums oder Elektronik dominiert wird. So baut der erste Song 'Glow Wreath' auf einem Percussionbeat auf, der von sphärischen elektronischen Geräuschen umworben wird, während der Gesang für die Melodie und das Hängenbleiben sorgt.??Die B-Seite beinhaltet im Gegensatz zum ersten Song kaum Melodien. Hier spielen die Drums im Hintergrund, während Synthesizer und Vocals um den Vordergrund buhlen. Als Kontrast zu den beiden rhythmischen Songs steht jeweils am Ende ein Nachhallen. Einmal scheint es wie eine Art Lichtecho, das bei geschlossenen Augen weiterflimmert und im zweiten Song sind es diffuse Geräusche, die ein dunkles Gefühl verbreiten. Nichtsdestotrotz machen Big A Little a einen sehr interessanten Eindruck, der sich bei 'Glossy' (leider) auf zwei Songs beschränkt.
Review by Whiskey-Soda
Pünktlich zur Europa-Tour, die am 27. November 09 in Schweden starten wird, erscheint mit Glossy eine auf 500 Exemplare limitierte 12“ 45 RPM EP mit zwei neuen Songs der New Wave – Rhythmus – Electro – Art Pop-Punk Band Aa (Big A little a). Eine stilistische Einordnung des Trios fällt also sehr schwer, was auch bei der Besetzungsliste mit zwei Drummern und einem ‚Elektoniker’ zum tragen kommt.??Man könnte vielleicht meinen, dass wir es hier mit mehr oder weniger Krach zu tun bekommen. Dem ist allerdings in keiner Weise so. Es handelt sich um – logischerweise – enorm rhythmische Tanzmusik mit vielen unvorhersehbaren Ideen und Details, die über die Länge der siebenminütigen Songs immer wieder variiert und verändert werden. Vor allem der Song auf der ersten Seite “Glow Wreath“ ist ein richtiger Knaller geworden. Man verbindet New Wave Sounds mit Art Pop mit Punk etc. und dennoch wirkt das alles in sich durchdacht. Man kann kaum glauben, dass die beiden Songs als Jams im Studio entstanden sind. Glossy von Aa (Big A little a) ist richtig guter musikalischer Stoff und man sollte sich beeilen, eine der limitierten EPs zu bekommen, auch wenn es beide Songs zusätzlich zum digitalen Download geben wird. Empfehlung!
Review by Musik an sich
Nett von Aa (Big A little a) die linguistische Anweisung gleich mit in ihren Bandnamen zu nehmen, ist sie doch die entfernteste der Möglichen. Aufmerksamkeit hat die wie es sich gehört aus Brooklyn kommende Band bereits vor zwei Jahren mit ihrem Debüt GAaME (typografische Spielereien lösen ja derzeit mehr oder minder kreativ gewisse Engpässe der Namensfindung) erhascht, auf Tour war man dann auch mit den typischen Verdächtigen wie Health oder den Lucky Dragons. Bei Aa (Big A little a) geht es vor allem um Rhythmus, kaum verwunderlich bei einem Trio mit zwei Drummern. Hinzu kommt Gesang und Elektronik, die sich irgendwo zwischen Atmosphäre (selten) und Noiseexperimenten (häufig) bewegt. Das Resultat klingt dann gerne nach minimalistischeren, frühen Animal Collective, und auch Health mit ihren atonalen Krawallausbrüchen und wildem Getrommel stehen nicht fern. Das Unwort Afrobeat könnte einem auch mal durch den Kopf schweben. Glossy ist die erste Platte einer Reihe exklusiv auf 45 RPM 12" (Dance Music DJs nicken anerkennend mit dem Kopf) veröffentlichten EPs, und während sich auf dem Debüt grade mal ein längeres Stück neben kürzeren Eruptionen befand, gibt es hier gleich zwei davon. Sowohl Glow Wreath als auch Mossy ähneln sich im Aufbau, beginnt beides Rhythmisch, mit Gesang und gewisser Melodie (ab und an), und endet in rauschenden Droneflächen. Die Band zeigt sich gereift, und versteht es inzwischen ziemlich gut, ihre Stärken auf den Punkt zu bringen, und in jeweils knapp über sieben Minuten interessant unterzubringen. Trotzdem muss man Aa (Big A little a) immer noch vorhalten, die fehlende Opulenz bereits genannter Verwandter nicht immer ausreichend mit ihrer Rhythmusfokussion kompensieren zu können. Das lässt sich aber verschmerzen, denn cool sind sie allemal, und was nicht ist kann ja noch werden. Und wie so oft macht so ein Getrommel dann vor allem livehaftig nochmal ein bischen mehr her.
Review by Tinnitus-Mag
Aa (Big A Little A) sind viel mehr Kunstperformance als Studioband, weshalb sich diese Platte quasi selbst widerspricht. Damit das Studioprojekt aber nicht zu klassisch wird, gibt es diesmal kein komplettes Album, sondern eine Serie von 12“-Maxis mit jeweils zwei Songs. Die erste Einheit der Serie ist die Platte mit dem Titel „Glossy“, der „glänzend“ die Kombination der beiden Songs „Glow wreath“ und „Mossy“ wiedergibt. Das Avantgarde-Projekt Aa hört sich in erster Linie nach elektronisch und vokal unterstützter Perkussionsmusik an, die irgendwo zwischen Einstürzende Neubauten und Ölfass-Trommelshows wie „Stomp“ ihren Platz findet. Ausgedehnte sphärische Mittelparts werden umrahmt von langen Percussion-Stücken der zwei Schlagzeuger, die ein bisschen einer europäischen Interpretation von südamerikanischen Stammesklängen nahe kommen und so zu einer Gesamtlänge von über 15 Minuten auf zwei Stücke gelangen. Ein sicherlich interessantes Projekt, das aber wohl noch etwas Eingewöhnung braucht, bevor es hier richtig zum Zuge kommt.
Review by Ox-Fanzine
Drei Typen, ein Synthesizer und zwei Drums. Das sind Aa – besser noch Big A little a aus Brooklyn. Wie wir von Brooklyn wissen, geht es dort nicht gerade zimperlich zu, was auch auf dieses trio zutrifft. Auf ihrer EP “Glossy” lassen sie auf 2 Tracks für satte 15 Minuten das Chaos herrschen.??“Glow Wreath” klingt als wäre David Bowie niemals aus seiner Ziggy Stardust Phase erwacht, hätte in den 80ern einen mit Sigue Sigue Sputnik draufgemacht und die Drums zu seinem Lieblingsinstrument erklärt. Unkoordinierter Gesang der an Hundegebell erinnert und Drums die besser im Takt liegen als der Montagfrühverkehr in die Innenstadt. Da verstört “Mossy” nur. Am Ohr knabbernde Elektronik trifft auf die Abwrackprämie und geht im Dschungel trommelnd auf Affenjagd. Dissonanzen und Diskrepanzen sind da durchaus gewollt, man muss schon ein gesundes Musikverständnis haben um mit dem Gebotenen klarzukommen. Aber was kann man von zwei Drums und einem Synthesizer schon mehr erwarten?
Review by Rote Raupe
Nachschlag zu der famosen gAame LP, mit zwei neuen, extremst langen und epischen Stücken ihres experimentellen Electro-Ambient-Rock, angetrieben polyrhythmischem Tribal-Drumming. Im Ansatz vergleichbar mit Bands wie Liars oder Battles. Der Platte liegt auch Gutschein zum mp3-Download bei.
Review by X-Mist